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4 Nasen

Im Rahmen einer Weinbewertung (beurteilen) bzw. Weinansprache (beschreiben) wird manchmal von vier verschiedenen Geruchs-Empfindungen gesprochen, die man beim Verkosten nacheinander wahrnehmen kann:

1. Nase

Ohne das Glas zu schwenken, wird nur kurz und leicht geschnuppert, ohne zu tief einzuatmen. Dadurch werden die besonders flüchtigen Aromen wahrgenommen und ein erster Hinweis auf die Art und die Komplexität des Weines gegeben. Das wiederholte Schnüffeln bringt nichts, denn der Geruchsraum ist schnell angereichert und benötigt zur „Regeneration“ zumindest zwei bis drei Minuten. Darum gilt der erste Eindruck als der Beste. Beim Ausatmen werden die primären und sekundären und beim Einatmen die tertiären Aromen durch die Nase wahrgenommen.

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Thorsten Rahn

Das Weinlexikon hilft mir, auf dem Laufenden zu bleiben und mein Wissen aufzufrischen. Vielen Dank für dieses Lexikon das an Aktualität nie enden wird! Das macht es so spannend, öfter vorbeizuschauen.

Thorsten Rahn
Restaurantleiter, Sommelier, Weindozent und Autor; Dresden

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gemacht mit von unserem Autor Norbert Tischelmayer. Über das Lexikon

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