Die italienische Region mit der Hauptstadt Milano (Mailand) liegt ganz im Norden und grenzt an die Schweiz. Der Weinbau hier geht auf die Etrusker, Veneter, Ligurer und Römer zurück. Der in Mantua geborene Dichter bze. Klassiker der lateinischen Schullektüre Vergil (70-19 v. Chr.) berichtet von „Flüssen, Seen, Olivenbäumen, Reben und goldenen Getreidefeldern“ in seiner Heimat. Wahrscheinlich meinte er damit die Hügel um den 370 Quadratkilometer großen Gardasee. Die großflächige Po-Ebene wird vor allem für Agrar- und Viehwirtschaft genutzt.
Die Weinberge umfassen 24.700 Hektar Rebfläche. Die besten Weinbaubereiche befinden sich vor allem sich im großen Gebiet der Seen Lago di Como, Lago di Garda und Lago d’Iseo zwischen Bergamo und Verona, sowie im Veltlin (Valtellina) an der Schweizer Grenze. In der Lombardei wird die größte Menge an Spumante (Schaumwein) nach der Metodo classico (Flaschengärung) hergestellt. Die Hauptstadt Mailand ist der größte Weinmarkt Italiens.
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Markus J. Eser
Weinakademiker und Herausgeber „Der Weinkalender“