Verschiedene Alkoholverbindungen, die während der alkoholischen Gärung durch partielle Oxidation primärer Alkohole entstehen und zu den organischen Verbindungen zählen. Das Kunstwort „Aldehyd“ ist abgeleitet aus dem lateinischen „alcohol(us) dehydrogenatus“, was „dehydrierter Alkohol“ oder „Alkohol, dem Wasserstoff entzogen wurde“ bedeutet.
Mengenmäßig ist Formaldehyd (Methanal) einer der bedeutendsten Vertreter. Er wird als Desinfektionsmittel (z. B. in Formalinlösung) und zur Herstellung organischer Präparate verwendet. Für den Weinbau ist jedoch vor allem der Acetaldehyd von Bedeutung, der während der Gärung und insbesondere bei Sauerstoffkontakt entsteht.
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Für meine langjährige Tätigkeit als Lektorin mit wein-kulinarischem Schwerpunkt informiere ich mich bei Spezialfragen immer wieder gern im Weinlexikon. Dabei führt spontanes Lesen und das Verfolgen von Links oft zu spannenden Entdeckungen in der weiten Welt des Weins.
Dr. Christa Hanten
Fachjournalistin, Lektorin und Verkosterin, Wien