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Aldehyde

Verschiedene Alkoholverbindungen, die während der alkoholischen Gärung durch Oxidation der primären Alkohole entstehen. Das Kunstwort besteht aus Wortteilen der lateinischen Benennung „alcohol(us) dehydrogenatus“, was „dehydrierter Alkohol“ oder „Alkohol, dem Wasserstoff entzogen wurde“ bedeutet. Mengenmäßig ist der Formaldehyd (Methanal) der bedeutendste Aldehyd. Er wird als Desinfektionsmittel (Formalinlösung) und zur Herstellung organischer Präparate verwendet. Der bedeutsamste Aldehyd bei der Weinherstellung ist Acetaldehyd. Aldehyde spielen auch bei Polymerisierungs-Reaktionen (Zusammenbacken von kleinsten Teilchen) eine Rolle. Sie können auch in schwachen Konzentrationen positiv zum Aroma beitragen, zum Beispiel das Phenolaldehyd Vanillin. Bestimmte Aldehyde sind die sensorische Ursache von Firngeschmack (Altersfirn) und Luftgeschmack (Aldehydton). Siehe eine Aufstellung aller Weininhaltsstoffe unter Gesamtextrakt.

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Egon Mark

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Egon Mark
Diplom-Sommelier, Weinakademiker und Weinberater, Volders (Österreich)

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