Der lateinisch/griechische Begriff (autós = selbst, chthón = Erde) bedeutet „alteingesessen, eingeboren, bodenständig“ und bezieht sich in Bezug auf Geologie und Biologie auf das Entstehen oder Vorkommen am Fundort. Der Gegensatz zu „autochthon“ ist „allochthon“, was bedeutet, dass etwas an einer anderen Stelle entstanden ist oder nicht am Fundort heimisch ist. Ein verwandter Begriff ist „endemisch“, was bedeutet, dass etwas „örtlich begrenzt auftritt“ oder „in einem bestimmten Gebiet verbreitet“ ist, bzw. ausschließlich nur dort vorkommt und nirgendwo anders auf der Welt zu finden ist. Es muss jedoch im Gegensatz zu autochthon nicht unbedingt dort entstanden sein.
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Dr. Edgar Müller
Dozent, Önologe und Weinbauberater, Bad Kreuznach