Einzellage in den Gemeinden Oberbergen und Schelingen (Bereich Kaiserstuhl) im deutschen Anbaugebiet Baden. Der Name ist auf die heute nicht mehr erkennbare ursprüngliche Form der Lage vor der Flurbereinigung im Jahre 1971 zurückzuführen. Die hauptsächlich nach Süden bis Südwesten, sowie in einigen Terrassen nach Osten, Westen und Nordwesten ausgerichteten zum Teil terrassierten Weinberge mit 0 bis 70% Hangneigung umfassen rund 240 Hektar Rebfläche, davon 38 in der Gemeinde Schelingen. Die auf Grund des riesigen Umfangs sehr inhomogenen Böden bestehen aus verwittertem Vulkangestein, Karbonatit, Tephritlava und Löss. Einzelne Parzellen sind nur bedingt für den Weinbau geeignet. Hier werden die Sorten Spätburgunder (Pinot Noir), Grauburgunder (Pinot Gris), Weißburgunder (Pinot Blanc), Silvaner, Riesling, Gewürztraminer, Muskateller, Müller-Thurgau, Chardonnay und Sauvignon Blanc angebaut. Anteile an der Lage haben zum Beispiel die Weingüter Keller Franz, Schätzle Gregor und Thomas und Schätzle Leopold.
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Dominik Trick
Technischer Lehrer, staatl. geprüfter Sommelier, Hotelfachschule Heidelberg