Ursprünglich war die Bonitur eine fachkundige Beurteilung der Qualität, beispielsweise von Wolle und Wollstoffen. Der Begriff wird heute nur noch im landwirtschaftlichen Zusammenhang für die Qualitätseinstufung (Bonität) landwirtschaftlicher Betrachtungsobjekte verwendet. Dies umfasst alle Beobachtungen am Phänotyp einer Pflanze. Dies kann Pflanzenmerkmale, den Früchtezustand oder die Beschaffenheit von Böden betreffen. Bei letzterem werden die Bodenzusammensetzung und Alterserscheinungen unter Berücksichtigung des Wasserhaushalts und der Klimaverhältnisse klassifiziert. Bonituren spielen auch bei der Ursachenforschung im Rahmen der Ertragskartierung eine wichtige Rolle.
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Roman Horvath MW
Domäne Wachau (Wachau)