Für den Genuss von Champagner bzw. Schaumwein im Allgemeinen eignet sich am besten ein schlankes als Flûte (Flöte) bezeichnetes Glas. Das noch bis in die 1980er-Jahre weit verbreitete schalenförmige Coupe, das lange Zeit der Standard war, ist dafür nicht optimal geeignet, da durch die große Oberfläche die Kohlensäure zu rasch entweichen kann. Bei einem normalen Weinglas hingegen ist ja eine große Flüssigkeitsoberfläche für die Entfaltung des Aromas ja von Vorteil. Für das Aufsteigen der Kohlendioxid-Bläschen im Glas dient der Moussierpunkt.

1 = Flûte, 2 = Coupe, 3 = Rotweinglas, 4 = Weißweinglas
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Markus J. Eser
Weinakademiker und Herausgeber „Der Weinkalender“