Bezeichnung für die Auftrennung eines Stoffgemisches durch Trennung in seine Einzelbestandteile. Das Verfahren ist besonders für solche Stoffe geeignet, die sich chemisch sehr ähnlich sind und schwer trennbar erscheinen. Das Prinzip wurde erstmals 1901 vom russischen Botaniker Michail S. Tswett beschrieben und von ihm 1906 als Chromatographie (dt. Farbaufzeichnung) bezeichnet. Heute ist sie eine unverzichtbare Methode zur Isolierung von Substanzen, sowie für die Identifikation und mengenmäßige Bestimmung der Inhaltsstoffe von Gemischen.
Es gibt verschiedene Verfahren. In der Lebensmittelchemie, Medizin, Umweltanalytik und Biologie wird die im Jahre 1952 von den britischen Chemikern Archer J.P. Martin und Anthony T. James entwickelte Gaschromatographie (GC) bevorzugt angewendet. Das Verfahren ist für verdampfbare (flüchtige) und gasförmige Stoffe geeignet. Die Auftrennung erfolgt aufgrund der unterschiedlichen Siedepunkte der Substanzen. Das Video zeigt den Vorgang.
![]()
Seriöse Quellen im Internet sind rar - und das Weinlexikon von wein.plus ist eine solche. Bei der Recherche für meine Artikel schlage ich regelmäßig im wein.plus-Lexikon nach. Dort erhalte ich zuverlässige und detaillierte Informationen.
Thomas Götz
Weinberater, Weinblogger und Journalist; Schwendi