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Collio Goriziano

DOC-Bereich (oft auch nur kurz Collio) für eine breite Palette von Rotweinen und Weißweinen in italienischen Region Friaul-Julisch-Venetien. Der Name bedeutet „Hügel von Goriziono”. Die Zone umfasst die Gemeinden Capriva del Friuli, Cormons, Dolegna del Collio, Farra Isonzo, Gorizia, Mossa, San Floriano del Collio und San Lorenzo Isontino in der Provinz Gorizia (Görz). Im Norden schließt der DOC-Bereich Colli Orientali del Friuli in der Provinz Udine an, die Grenze bildet der Fluss Judrio. Der Bereich mit etwa 1.500 Hektar Rebfläche erstreckt sich über das Hügelland zwischen den Flüssen Judrio und Isonzo im Westen bis zur slowenischen Grenze im Osten. Beide geologisch und auch von den Weinen her ähnlichen Bereiche gehörten einstmals zum Habsburger-Reich. Während aber die Provinz Udine schon 1866 italienisch wurde, kam Gorizia erst nach dem Erstem Weltkrieg zu Italien dazu. Der Boden besteht aus kalkhaltigem Mergel und Sandstein, der stark mit Mineralien durchsetzt ist. Dieser wird nach einer Gemeinde als „Flysch von Cormons“ bezeichnet. Zu rund 80% werden duftige Weißweine erzeugt. Besonders der Pinot Grigio erregte ab den 1980er-Jahren internationales Aufsehen und begründete den Ruhm der Weißweine.

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