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Csókaszölö

Die rote Rebsorte stammt aus Ungarn. Der Name bedeutet wörtlich „Dohlentraube“, wobei sich „Dohle“ (der schwarze Vogel) auf die Färbung der fast schwarzen Beeren bezieht. Synonyme sind Blauer Kleinhungar, Kleinschwarze, Scherkentraube, Schlehentraube, Schwarzer Veltliner (Österreich); Magyarka Neagra (Rumänien); Aprofekete, Csóeka, Csóka, Csóka Szölö, Csókaszinue Szölö, Fekete Fajos, Fekete Magyarka, Hordokongato, Kék Elbai, Kis Fekete, Madarszölö, Rácfekete, Vadfekete, Zaczi (Ungarn). Sie wurde oft mit der nicht mehr kultivierten Sorte Cigányszölö (Zigeunertraube) verwechselt. Die Abstammung (Elternschaft) ist unbekannt. Die mittel reifende Rebe ist widerstandsfähig gegen Botrytis, aber anfällig gegen beide Mehltauarten. Sie erbringt farbkräftige, würzige, fruchtige Rotweine mit hohem Alkohol- aber niedrigem Säuregehalt, sowie sanften Tanninen. Die Sorte war einst im Karpatenbecken weit verbreitet. Die schließlich vom Aussterben bedrohte Rebe wird nun wieder von wenigen Produzenten angebaut und ist zum Beispiel in den Bereichen Balatonmelléke, Eger und Villány zugelassen. Im Jahre 2016 wurde eine Anbaufläche von zwei Hektar ausgewiesen (Statistik Kym Anderson).

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Prof. Dr. Walter Kutscher

Früher benötigte man eine Fülle an Lexika und Fachliteratur, um im vinophilen Berufsleben up to date zu sein. Heute gehört das Weinlexikon von wein.plus zu meinen besten Helfern, und es darf zu Recht als die „Bibel des Weinwissens“ bezeichnet werden.

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Lehrgangsleiter Sommelierausbildung WIFI-Wien

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gemacht mit von unserem Autor Norbert Tischelmayer. Über das Lexikon

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