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Csókaszölö

Die rote Rebsorte stammt aus Ungarn. Der Name bedeutet wörtlich „Dohlentraube“, wobei sich „Dohle“ (der schwarze Vogel) auf die Färbung der fast schwarzen Beeren bezieht. Synonyme sind Blauer Kleinhungar, Kleinschwarze, Scherkentraube, Schlehentraube, Schwarzer Veltliner (Österreich); Magyarka Neagra (Rumänien); Aprofekete, Csóeka, Csóka, Csóka Szölö, Csókaszinue Szölö, Fekete Fajos, Fekete Magyarka, Hordokongato, Kék Elbai, Kis Fekete, Madarszölö, Rácfekete, Vadfekete, Zaczi (Ungarn). Sie wurde oft mit der nicht mehr kultivierten Sorte Cigányszölö (Zigeunertraube) verwechselt. Die Abstammung (Elternschaft) ist unbekannt. 

Csókaszölö - Weintraube und Blatt

Die mittel reifende Rebe ist widerstandsfähig gegen Botrytis, aber anfällig gegen beide Mehltauarten. Sie erbringt farbkräftige, würzige, fruchtige Rotweine mit hohem Alkohol- aber niedrigem Säuregehalt, sowie sanften Tanninen. Die Sorte war einst im Karpatenbecken weit verbreitet. Die vom Aussterben bedrohte Rebe wird nun wieder von wenigen Produzenten angebaut und ist zum Beispiel in den Bereichen Balatonmelléke, Eger und Villány zugelassen. Im Jahre 2010 wurde eine Anbaufläche von zwei Hektar ausgewiesen (Kym Anderson).

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