Der im Weinbau verwendete Begriff stammt vom französischen Cuve (Bottich, Weinbehälter). Im ursprünglichen Sinne versteht man darunter eine bestimmte Menge Wein in einem Gärbehälter. Die Bedeutung des Wortes ist je nach Kontext unterschiedlich. In der Regel wird darunter im deutschsprachigen Raum das Ergebnis der Vermischung von Weinen aus verschiedenen Rebsorten verstanden, wofür auch der deutsche Begriff Verschnitt verwendet wird. Dies können aber auch Traubenmoste sein, die dann gemeinsam vergoren werden, wie dies an der südlichen Rhône üblich ist.

Das Bild zeigt den Verschnitt von drei Rebsorten bei der Weinbereitung, bei dem verschiedene Komponenten zusammenwirken und ein gelungenes Ergebnis (Cuvée) erzielen. 1 = Alkohol, 2 = Tannine und Farbe, 3 = Aromastoffe. Das ergibt einen farbkräfigen, tannin- und aromareichen Rotwein mit ausgewogenem Alkoholgehalt.
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Dominik Trick
Technischer Lehrer, staatl. geprüfter Sommelier, Hotelfachschule Heidelberg