Bezeichnung für eine hohe Anzahl von zumindest 6.000 und mehr Rebstöcken je Hektar; siehe unter Rebstockdichte.
Die Anzahl der Rebstöcke pro Hektar - also die Pflanzdichte - variiert stark je nach klimatischen Verhältnissen, Bodentyp, Erziehungsform, Rebsorte und Bewirtschaftungssystem (z. B. konventionell oder biologisch). Sie hat maßgeblichen Einfluss auf die Ertragsmenge je Hektar und die Weinqualität. Im modernen Qualitätsweinbau gelten 4.000 bis 6.000 Rebstöcke pro Hektar als Standard. Bei größeren Pflanzabständen, insbesondere bei Einzelpfahlerziehung oder Mechanisierung mit breiten Rebzeilen, reduziert sich die Anzahl auf etwa 2.000 bis 3.500.

Früher waren deutlich...
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Dominik Trick
Technischer Lehrer, staatl. geprüfter Sommelier, Hotelfachschule Heidelberg