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Dichtpflanzung

Bezeichnung für eine hohe Anzahl von zumindest 6.000 und mehr Rebstöcken je Hektar. Dabei werden die Rebstöcke dicht innerhalb der Rebzeile (nicht aber die Rebzeilen dicht aneinander) gesetzt. Dies entlastet den Rebstock, der bei gleicher Erntemenge pro Hektar weniger Trauben tragen muss, die aber dafür mehr Aroma und Gesamtextrakt aufweisen. Der Rebstock ist außerdem dazu gezwungen, seine Wurzeln tiefer in den Boden zu treiben, um eine ausreichende Versorgung mit Wasser und Nährstoffen zu ermöglichen, wodurch er weniger Witterungseinflüssen unterworfen ist. Das bedeutet bessere Versorgung bei Trockenheit bzw. Dürre und damit Vermeidung von Wasserstress. Die Methode ist aber nicht generell ein Vorteil, sondern ist je nach Bodentyp zu entscheiden. Sie setzt zum Beispiel einen durchlässigen Boden voraus. Siehe zum Themenkomplex auch unter den Stichwörtern Erziehungsform, Weingartenpflege und Weinrebe.

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Andreas Essl

Das Glossar ist eine monumentale Leistung und einer der wichtigsten Beiträge zur Vermittlung von Weinwissen. Unter all den Lexika, die ich zum Thema Wein verwende, ist es mit Abstand das wichtigste. Das war vor zehn Jahren so und hat sich seither nicht verändert.

Andreas Essl
Autor, Modena

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