Siehe unter Biomarker.
In Bezug auf Rebsorten sind Biomarker messbare Merkmale auf molekularer oder genetischer Ebene, die meist durch eine DNA-Analyse festgestellt werden und mit denen sich bestimmte Eigenschaften einer Rebe erkennen, zuordnen oder vorhersagen lassen. Mit Hilfe solcher Marker lassen sich zahlreiche für Weinbau und Önologie wichtige Merkmale und bereits im frühen Entwicklungsstadium erfassen, etwa Krankheitsresistenz, Beerenfarbe oder Aromapotenzial.
Der häufig verwendete Begriff „DNA-Marker“ (z. B. im VIVC-Katalog) bezeichnet dabei die wichtigste Untergruppe der Biomarker, da er ausschließlich auf direkt messbaren genetischen Varianten wie SSR- oder SNP-Profilen beruht.
Viele Biomarker beruhen auf Allelen - also unterschiedlichen Genvarianten an einem bestimmten Ort auf dem Chromosom - und ermöglichen die Unterscheidung etwa von Farb- oder Resistenzgenen. Es gibt jedoch auch...
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Dr. Edgar Müller
Dozent, Önologe und Weinbauberater, Bad Kreuznach