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Domaine Clarence Dillon

Der US-amerikanische Finanzier und Investment-Banker Clarence Dillon (1882-1979) wurde unter dem Namen Clarence Lapowski geboren. Sein Vater Samuel Lapowski war ein polnisch-jüdischer Immigrant. Clarence Dillon kaufte 1916 die Mehrheit an der später in „Dillon, Read & Co“ umbenannten Investmentbank. Im Jahre 1935 kaufte er das berühmte Graves-Weingut Château Haut-Brion angeblich deshalb, weil er diesen Wein schätzte (siehe im Detail dort). Sein Sohn Clarence Douglas Dillon (1909-2003) war Botschafter der USA in Paris und von 1961 bis 1965 Finanzminister unter den Präsidenten John F. Kennedy und Lyndon B. Johnson. Dieser erwarb im Jahre 1983 das genau gegenüberliegende Château La Mission Haut-Brion, sowie auch die nahe liegenden Weingüter Château La Tour-Haut-Brion und Château Laville-Haut-Brion. Schließlich kamen im Jahre 2011 auch noch die Saint-Émilion-Weingüter Château L’Arrosée und Château Tertre-Daugay (nun Château Quintus) hinzu. Ab 1979 wurde das Familienimperium von Tochter Joan Dillon, einer Duchesse de Mouchy, geleitet. Ihr Nachfolger ist seit 2001 ihr Sohn Prinz Robert von Luxemburg.

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Dr. Christa Hanten

Für meine langjährige Tätigkeit als Lektorin mit wein-kulinarischem Schwerpunkt informiere ich mich bei Spezialfragen immer wieder gern im Weinlexikon. Dabei führt spontanes Lesen und das Verfolgen von Links oft zu spannenden Entdeckungen in der weiten Welt des Weins.

Dr. Christa Hanten
Fachjournalistin, Lektorin und Verkosterin, Wien

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