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Eichelsbacher

Der deutsche Weinbaufachmann Dr. Heinz-Martin Eichelsbacher (1924-2003) studierte Landwirtschaft an der TH München-Weihenstephan. Im Jahre 1953 wurde er Mitarbeiter in der Abteilung Rebenzüchtung der Bayerischen Landesanstalt und 1954 technischer Leiter des Staatlichen Hofkeller Würzburg, dessen Leitung er im Jahre 1969 übernahm. Im Jahre 1957 promovierte er zum Thema „Ein genetisch-züchterischer Vergleich der Viniferasorten Silvaner, Riesling und Müller-Thurgau“. Bereits damals hegte er Zweifel an der Vaterschaft des Silvaners beim Müller-Thurgau, und vermutete, dass die Sorte dem Formenkreis Riesling-Muskateller-Gutedel entstammt. Seine Vermutung wurde dann rund 40 Jahre später eindrucksvoll bestätigt. Eichelsbacher hat die Entwicklung des Staatsweingutes Würzburg mit 11 Weinbaubetrieben und 120 Hektar Rebfläche in Franken zu einem kaufmännisch geführten Wirtschaftsbetrieb maßgeblich beeinflusst und entscheidend geprägt. Er wirkte als Lehrer in der Weinbaufachschule in Veitshöchheim und gab seine umfassenden Kenntnisse auch in vielen Veröffentlichungen und Fachbeiträgen weiter. Im Jahre 1987 wurde er zum Leitenden Landwirtschaftsdirektor und Stellvertreter des Leiters der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau ernannt. Sein Werk „Vom königlichen Hofkeller zum Staatsweingut“ zählt zur Weinbau-Standardlektüre.

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