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Entgeizen

Bezeichnung (auch Ausgeizen) für das händische Ausbrechen (entfernen) der Geiztriebe; siehe dort.

Bezeichnung für die seitlich aus den Blattachseln der Haupttriebe auswachsenden Nebentriebe des Rebstocks. Es gibt zahlreiche lokale Bezeichnungen bzw. Synonyme wie zum Beispiel Aberzahn, Dolder, Drohler, Eberzahn, Enkel, Geize, Irxe, Kindlein, Ohrlaub und Uchse. Zum Teil werden so aber auch die auf Geiztrieben wachsenden Weintrauben bezeichnet. Die Geiztriebe bilden sich aus dem als Sommerknospe benannten Auge eines Triebes. Die daneben liegende Winterknospe wächst dann im nächsten Frühjahr zum neuen Sommertrieb aus.

Vor allem bei frühem Wipfeln des Hauptsprosses kann die Sommerknospe zu einem beachtlichen Seitentrieb auswachsen, der im unteren Teil sogar blühen und fruchten kann. Meist bleibt der Geiztrieb jedoch klein oder treibt nicht aus. Dann geht seine Knospe auf Grund ungenügender Holzreife im folgenden Winter zugrunde. Jede Rebsorte tendiert mehr oder weniger stark zur Ausbildung von Geiztrieben. Durch eine starkwüchsige Unterlage wird das Wachstum gefördert. Das Bild links zeigt ein  Auge (1), neben dem rechts davon ein Geiztrieb austreibt (2), eine Ranke (3) und einen Blattstiel (4). Das...

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Hans-Georg Schwarz

Als Ehrenobmann der Domäne Wachau ist es für mich der einfachste und schnellste Weg, bei Fragen in das wein.plus-Lexikon einzusteigen. Die Gewissheit, hier fundierte und aktuelle Informationen zu erhalten, machen die Benutzung zu einem unverzichtbaren Ratgeber.

Hans-Georg Schwarz
Ehrenobmann der Domäne Wachau (Wachau)

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