Stark flüchtiger, angenehm riechender Ester (auch Ethylacetat oder Essigester), der in den meisten Früchten und Beeren sowie in fast allen alkoholischen Getränken vorkommt. Der Ester entsteht bei der Gärung durch Reaktion von Essigsäure mit Ethanol und ist die im Wein am häufigsten vorkommende Esterart. Essigsäure-Ethylester kann aber auch ohne den Umweg über Essigsäure und Ethanol bereits direkt in den Weintrauben auf biochemischem Weg durch insbesondere wilde Hefen gebildet werden. Im jungen Wein bestimmt Essigsäure-Ethylester in Kombination mit anderen chemischen Verbindungen das Aroma. In kleiner Menge trägt dies positiv zum fruchtigen Charakter bei. Zu große Mengen verursachen sie bzw. die daraus entstehenden Stoffwechselprodukte verschiedene Weinfehler wie Mäuseln und Lösungsmittelton. Eine weitere Verbindung der Essigsäure ist Essigsäure-Isoamylester.
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Es gibt unübersichtlich viele Quellen im Web, bei denen man sich Wissen über Wein aneignen kann. Doch keine hat den Umfang, die Aktualität und die Richtigkeit der Informationen des Lexikons von wein.plus. Ich benutze es regelmäßig und verlasse mich darauf.
Sigi Hiss
freier Autor und Weinberater (Fine, Vinum u.a.), Bad Krozingen