Beschreibung für den Geschmack von zumeist Rotweinen im Rahmen einer Weinbewertung bzw. Weinansprache. Dieser Eindruck im Mundraum wird durch entsprechende Rezeptoren trigeminal (den Tastsinn betreffend) wahrgenommen. Es handelt sich dabei also um keine der fünf (sechs) typischen Geschmacksempfindungen. Dafür verantwortlich sind vor allem ein hoher Gehalt an Alkohol und Tanninen und/oder scharfe Substanzen wie Capsaicin (in Chili und anderen Paprikaarten) und Piperin (in Pfeffer). Der Begriff kann sich aber auch auf die rubinrote, leuchtende Farbe eines Rotweins beziehen. In der Regel ist feurig als positiv zu verstehen; im Übermaß wird das negativ als brennend bezeichnet. Verwandte Begriffe sind adstringierend, alkoholisch, brandig, heiß, hitzig, pfeffrig, scharf und stichig.
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Hans-Georg Schwarz
Ehrenobmann der Domäne Wachau (Wachau)