Die Riedenbezeichnung deutet auf ehemaligen Klosterbesitz bzw. Bewirtschaftung durch Nonnen hin. Es gibt es mehrere Rieden dieses Namens. Sie darf nicht mit der Riede Frauengärten (Weißenkirchen) verwechselt werden.
Die Riede (Lage) liegt zwischen den beiden Gemeinden Unterloiben und Oberloiben am linken Ufer der Donau. Die nach Süd bis Südost ausgerichteten Weingärten in 198 bis 204 Meter Seehöhe weisen nur 2% Hangneigung auf und umfassen neun Hektar Rebfläche. Anteile an der Riede haben zum Beispiel die Weingüter Alzinger, Pichler Franz Xaver, Schmidl Theresa und Urbanushof Paul Stierschneider. Die Subriede Hinters Kirchl (auch Hinterkirchen) in Unterloiben liegt hinter der Pfarrkirche. Die Weingärten in 200 bis 203 Meter Seehöhe weisen nur 3% Hangneigung auf und umfassen 1,2 Hektar Rebfläche. Anteil an der Subriede hat Granner Emmerich.
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Markus J. Eser
Weinakademiker und Herausgeber „Der Weinkalender“