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Fumin

Die rote Rebsorte stammt aus dem Grenzgebiet Italien/Schweiz. Der Name ist vom französischen Fumée (Rauch) abgeleitet und bezieht sich auf die wächserne Schicht auf den reifen Beeren. Synonyme sind Fumen, Fumin Femmina, Fumin Maschio und Fumin Nero. Die erstmals im Jahre 1785 unter dem Namen Fumen erwähnte Sorte zählt zu den ältesten im Aostatal. Aus diesem Grund wird sie in der Schweiz zur Rebsortengruppe Alte Gewächse gezählt. Gemäß im Jahre 2011 erfolgten DNA-Analysen ist sie ein Elternteil der Sorte Vuillermin, sowie nahe verwandt mit der Sorte Petit Rouge (Geschwister). Die lang gehegte Vermutung, dass Fumin und Freisa identisch seien, wurde dabei widerlegt. Die spät reifende Rebe erbringt einen farbkräftigen, säurebetonten, tanninreichen Rotwein mit Aromen nach Kirschen. Sie wird im italienischen Aostatal kultiviert, wo sie im DOC-Rotwein Valle d’Aosta Fumin als Hauptsorte enthalten ist. Im Jahre 2016 wurden 25 Hektar mit fallender Tendenz ausgewiesen (Statistik Kym Anderson). Kleine Anbaumengen soll es auch im Schweizer Kanton Wallis geben.

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Sigi Hiss

Es gibt unübersichtlich viele Quellen im Web, bei denen man sich Wissen über Wein aneignen kann. Doch keine hat den Umfang, die Aktualität und die Richtigkeit der Informationen des Lexikons von wein.plus. Ich benutze es regelmäßig und verlasse mich darauf.

Sigi Hiss
freier Autor und Weinberater (Fine, Vinum u.a.), Bad Krozingen

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