Bezeichnung (auch Glycerol oder Propantriol) für eine farblose, sirupartige, dreiwertige Alkoholart mit leicht süßlichem Geschmack. Der Name leitet sich vom griechischen „glykos“ (süß) ab. Glycerin darf aber nicht verwechselt werden mit den ebenfalls süß schmeckenden, gegenüber Glycerin jedoch zweiwertigen Alkoholen der Glykol-Gruppe, wie Ethylenglykol oder Diethylenglykol. Diese werden als Frostschutzmittel eingesetzt und sind gesundheitsschädlich.
In natürlicher Form kommt Glycerin in Samenölen (zum Beispiel aus Raps, Soja, Sonnenblume, Oliven, Kokos und Palmfrüchten), in fettreichen Früchten (zum Beispiel Avocado) sowie auch in Weintrauben vor. Der natürliche Gehalt liegt bei gesundem Traubengut zwischen 6 und 10 g/l, bei edelsüßen Weinen kann er bis zu 25 g/l erreichen. Eine moderate Erhöhung lässt sich auch durch das beim Chianti traditionelle Governo-Verfahren erzielen.
![]()
Als Ehrenobmann der Domäne Wachau ist es für mich der einfachste und schnellste Weg, bei Fragen in das wein.plus-Lexikon einzusteigen. Die Gewissheit, hier fundierte und aktuelle Informationen zu erhalten, machen die Benutzung zu einem unverzichtbaren Ratgeber.
Hans-Georg Schwarz
Ehrenobmann der Domäne Wachau (Wachau)