Häufige Bezeichnung für Rieden (Lagen) im deutschsprachigen Raum. Sie hat nichts mit dem Edelmetall zu tun, sondern deutet symbolhaft auf die gute Qualität der dort gewachsenen Weine, auf hohe Erträge oder den gelblich glänzenden Bodentyp (Glimmerschiefer) hin. In Österreich gibt es 25 Rieden in 10 Weinbaugebieten mit dieser Bezeichnung. Auch in Deutschland gibt es eine große Anzahl von Einzellagen mit dem Namen Goldberg.
Die Riede wurde dokumentarisch bereits im 14. Jahrhundert erwähnt. Sie ist ein Teil des Alten Weingebirges „Biiri“. Die nach Nord-Nordosten ausgerichteten Weinberge umfassen 33 Hektar Rebfläche auf 181 bis 227 Meter Seehöhe mit 0° bis 9° Hangneigung auf kalkreichen Sand- und Lehmböden. Sie sind im im Norden durch den Gleißbach begrenzt. Es dominieren die Sorten Blaufränkisch (15 ha), Zweigelt (7 ha) , und Merlot (5 ha), gefolgt mit kleinen Flächen der Sorten Cabernet Sauvignon, Syrah, St. Laurent und Chardonnay. Anteile an der Riede haben zum Beispiel die Weingüter Heinrich Johann, Igler Josef, K+K Kirnbauer, Pfneisl, Reumann Josef und Strehn Monika.
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Hans-Georg Schwarz
Ehrenobmann der Domäne Wachau (Wachau)