Bezeichnung (auch „großes Holz“) für ein aus Holz gefertigtes Weinfass. Sie hat keine weinrechtliche Bedeutung und gibt keinen Hinweis auf ein bestimmtes Volumen. Damit wird ausgedrückt, dass es sich nicht um ein „kleines Fass“ sprich Barrique (225 l), sondern um ein „größeres Volumen“ wie Halbstück (600 l), Stück (1.200 l) Doppelstück (2.400 l) oder noch größer handelt. Außerdem besagt dies, dass der Wein zwar mit dem Vorteil der Reifeentwicklung im Holzfass, aber ohne Holznote ausgebaut wurde. Große Holzfässer erleben wieder eine Renaissance, und zwar sowohl für die Gärung, als auch für den Fassausbau. Diese werden auch (vor allem bis etwa 2.400 l) zunehmend einem Toasting unterzogen. Siehe auch Aufstellungen unter Fass, Fasstypen und größte Fässer der Welt.
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Markus J. Eser
Weinakademiker und Herausgeber „Der Weinkalender“