Bezeichnung (schmeckend, Gustatorik = Geschmackssinn) für die chemische Wahrnehmung über Rezeptoren auf Zunge und Gaumen der verschiedenen Empfindungen beim Essen und Trinken. Im Unterschied zum umfassenderen Begriff sensorisch, der alle Sinneseindrücke wie Geruch, Aussehen und Mundgefühl einschließt, bezieht sich „gustatorisch“ ausschließlich auf die Wahrnehmung des Geschmacks. Es ist von der Menge eines Geschmacksstoffes abhängig, ab wann er wahrgenommen wird. Dies wird als Wahrnehmungs-Schwelle bezeichnet. Die fünf wissenschaftlich anerkannten Geschmacksrichtungen sind süß, sauer, salzig, bitter und umami (als mglw. sechster wird fett diskutiert).
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Thomas Götz
Weinberater, Weinblogger und Journalist; Schwendi