Eine Form der Weinverkostung, bei der die Weine bekannt sind (Produzent, Herkunft, Weintyp, Jahrgang). Es ist jedoch durch verdeckte Etiketten nicht bekannt, in welcher Reihenfolge sie verkostet werden, bzw. in welchem Weinglas sich diese befinden. Diese Form wird häufig bei Weinseminaren oder privaten Weinbewertungen angewendet. Im Gegensatz dazu sind bei einer Blindverkostung nur sehr wenige bis gar keine Informationen bekannt.
Siehe zum Themenkomplex auch unter Weinbewertung (Beurteilung der Qualität) und Weinansprache (verbale Beschreibung) sowie eine komplette Aufstellung relevanter Stichwörter unter Weinverkostung.
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Dr. Edgar Müller
Dozent, Önologe und Weinbauberater, Bad Kreuznach