Bezeichnung für einen positiven qualitativen Eindruck im Rahmen einer Weinbewertung bzw. Weinansprache. Harmonie beschreibt das stimmige Zusammenwirken aller sensorisch relevanten Eindrücke sowie deren innere Abstimmung. Dies bezieht sich primär auf das Gesamtbild eines Weines, das durch die drei Hauptkomponenten Struktur (Gesamtbild), Körper (Fülligkeit, Dichte) und Textur (Oberfläche) geprägt wird. Darüber hinaus kann sich Harmonie auch auf einzelne Teilbereiche wie zum Beispiel Säuren, Alkoholgehalt oder Aromatik beziehen. Dabei wirkt keine einzelne Komponente dominant, störend oder isoliert, vielmehr sind Bestandteile bzw. Inhaltsstoffe des Weines gut eingebunden.
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Thomas Götz
Weinberater, Weinblogger und Journalist; Schwendi