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Harze

Komplizierte Gemische aus organischen Stoffen mit glasartigen oder festflüssigen Eigenschaften. Nach dem Austreten flüssig bleibende Harze nennt man Balsam, sich an der Luft durch Austreten von Stoffen sich erhärtende heißen Hartharze (die Harze i.e.S.). Der zumeist intensive und angenehme balsamische Geruch wird durch zahlreiche ätherische Öle bewirkt, zum Beispiel Terpene. Verschiedene Harze wie zum Beispiel Myrrhe wurden deshalb schon in der Antike für das Aromatisieren von Wein und anderen Getränken verwendet. Der wohl bekannteste geharzte Wein ist der griechische Retsina. Dem griechischen Schnaps Ouzo wird Harz vom Mastixbaum zugesetzt. Der griechische Historiker  Herodot (482-425 v. Chr.) berichtete, dass die Griechen die getrocknete harzige Flüssigkeit, die von der Rinde des Mastixbaums tropfte (sozusagen als Kaugummi) gekaut haben.

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Markus J. Eser

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Markus J. Eser
Weinakademiker und Herausgeber „Der Weinkalender“

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