Beschreibung für einen Wein im Rahmen einer Weinbewertung bzw. Weinansprache. Dieser Eindruck im Mundraum wird durch entsprechende Rezeptoren trigeminal (den Tastsinn betreffend) wahrgenommen. Es handelt sich dabei also um keine der fünf (sechs) typischen Geschmacksempfindungen. In der Regel ist der Begriff negativ besetzt und bei höherer Ausprägung eine Schmerzempfindung. Dafür verantwortlich sind vor allem scharfe Substanzen wie Capsaicin (in Chili und anderen Paprikaarten) und Piperin (in Pfeffer) und/oder ein hoher Gehalt an Alkohol und Tanninen. Verwandte Begriffe sind adstringierend, alkoholisch, brandig, brennend, feurig, hitzig, pfeffrig, scharf und stichig.
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Thorsten Rahn
Restaurantleiter, Sommelier, Weindozent und Autor; Dresden