Die „Hessische Staatsweingüter GmbH Kloster Eberbach“ mit Hauptsitz im ehemaligen Kloster Eberbach (siehe dort die Historie) im deutschen Anbaugebiet Rheingau ist mit rund 200 Hektar Rebfläche das größte Weingut in Deutschland. Der Großteil der Rebflächen geht auf klösterlichen Besitz bis in das 12. Jahrhundert zurück, als die Zisterzienser hier das Kloster Eberbach gründeten. Das Kloster gehört zu den ältesten Weinbaubetrieben in Deutschland.

Zur Blütezeit der Abtei umfassten deren Besitztümer fast 10.000 Hektar von Worms bis Köln. Dazu gehörten auch Flächen an der Bergstraße, die über einen Gutshof, der Kloster Eberbach direkt unterstand, bewirtschaftet wurden. Unter dem französischen Kaiser Napoleon Bonaparte (1769-1821) wurde 1803 der Klosterbesitz säkularisiert. Neuer Besitzer wurde der Herzog von Nassau-Usingen, ab 1866 das Königreich Preußen und seit 1946 das Land Hessen. Der Weinautor Dr. Hans Ambrosi (1925-1912) war von 1966 bis 1990 Leiter des Betriebes.
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Roman Horvath MW
Domäne Wachau (Wachau)