Beliebte Einzellagen-Bezeichnung in Deutschland und auch in Österreich. Neben den unten vier im Detail beschriebenen gibt es in Deutschland Einzellagen dieses Namens auch noch in den Gemeinden bzw. Anbaugebieten Bretzfeld, Dimbach, Hertmannsweiler, Langenbeutingen (alle Württemberg), Krum (Franken), Schwabbach, Siebeneich (Württemberg), St. Aldegund (Mosel), Stettfeld (Baden), Waldbach (Württemberg) und Zeutern (Baden).
Der Name leitet sich von einem keltischen Begriff für „kleiner Hügel“ ab. Erst später wurde daraus eine religiöse Bedeutung konstruiert. Die Bezeichnung symbolisiert vor allem auch die hohe und exponierte Lage. Die heutige Größe ergab sich erst im Jahre 1922, als eine Zusammenfassung von 70 auf nur mehr 16 Lagennamen erfolgte. Die nach Süden ausgerichteten Weinberge in 110 bis 260 Meter Seehöhe mit 50 bis 65% Hangneigung umfassen 57 Hektar Rebfläche. Die mittelgründigen, steinigen Tonschiefer-Verwitterungsböden sind zum Teil von Blauschiefer durchzogen. Das Bild zeigt die Gemeinde Graach mit ihren Einzellagen Abtsberg, Domprobst, Himmelreich und Josephshöfer.
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Egon Mark
Diplom-Sommelier, Weinakademiker und Weinberater, Volders (Österreich)