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Hitzestress

Für alle Organismen bedeutet Hitze einen Stresszustand. Bei Pflanzen tritt ein Hitzestress bei hoher Sonneneinstrahlung auf. Hitze bringt den Zellstoffwechsel aus dem Gleichgewicht und beeinträchtigt die Photosynthese, die bei über 40 °Celsius nahezu eingestellt wird. Pflanzen haben vielfältige Reaktions-Mechanismen entwickelt, um kurze Hitzeperioden zu überstehen. Die erste Phase dieses Phänomens wird als Photoinhibition (Lichthemmung) bezeichnet.

Pflanzen schützen sich vor Hitze durch Verdunstung Transpiration, welche zu einer relativ schnellen Abkühlung führt. Dieser Prozess wird durch die Stomata (Spaltöffnungen) der Blätter gesteuert. In Verbindung mit niedriger Luftfeuchtigkeit, trockenem Wind und starker Sonnenbestrahlung kommt es dadurch zusätzlich zu Wasserstress. Es gibt Pflanzen mit besonderer Widerstandsfähigkeit (z. B. Agaven und Kakteen), dies wird als Xerophilie bezeichnet.

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Hans-Georg Schwarz

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Hans-Georg Schwarz
Ehrenobmann der Domäne Wachau (Wachau)

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