Bezeichnung für die international als Grapevine trunk diseases (GTD) bezeichneten Krankheiten des mehrjährigen Holzes der Weinrebe. Sie werden durch verschiedene Pilzarten bzw. Pilzkomplexe verursacht. Die Erreger dringen je nach Krankheit über Schnitt- und andere Wunden, infiziertes Pflanzmaterial oder den Boden in die Rebe ein. Im Holz verursachen sie Nekrosen, Verfärbungen, Fäulnis und strukturelle Schäden. Dadurch können der Wasser- und Nährstofftransport beeinträchtigt werden und Rebteile oder der gesamte Rebstock absterben (Apoplexie).
Zu den klassischen Grapevine trunk diseases zählen folgende pilzliche Krankheiten und Erregerkomplexe:
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Lothar Lindner
Innsbruck