Bezeichnung (auch Äquivokation) für die Eigenschaft eines Wortes, mehrdeutig zu sein. Ein Beispiel ist „Tau“, das einen morgendlichen Niederschlag, ein Seil oder den 19. Buchstaben des griechischen Alphabets bedeuten kann. Bei Rebsorten werden ähnliche Sorten unter einem Namen (Homonym) zusammengefasst, obwohl es sich genotypisch um eigenständige Varietäten handelt. Beispiele sind Clevner, womit zahlreiche großteils nicht miteinander verwandet Rebsorten benannt werden, sowie vor allem Malvasia mit weit über 50 Sorten mit diesem Namensbestandteil.
Durch die früher weit verbreitete Praxis verschiedene Sorten im Weinberg im Mischsatz anzupflanzen, waren gemeinsame Namen häufig. Im Gegensatz zum Homonym steht das Synonym mit unterschiedlichen Bezeichnungen für denselben Begriff. Es gibt aber auch Bezeichnungen, die auf Grund einer gemeinsamen Eigenschaft für mehrere Rebsorten verwendet werden. Ein Beispiel für Italien ist Pagadebit („Schuldenzahler“) für Sorten mit hohen Erträgen.
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Es gibt unübersichtlich viele Quellen im Web, bei denen man sich Wissen über Wein aneignen kann. Doch keine hat den Umfang, die Aktualität und die Richtigkeit der Informationen des Lexikons von wein.plus. Ich benutze es regelmäßig und verlasse mich darauf.
Sigi Hiss
freier Autor und Weinberater (Fine, Vinum u.a.), Bad Krozingen