Einzellage in der Gemeinde Königsbach (Neustadt/Weinstraße, Bereich Mittelhaardt-Deutsche Weinstraße) im deutschen Anbaugebiet Pfalz. Der Name leitet sich von den Initialen I. D. für Jesus Domini an einem ehemaligen Feldkreuz in der Lage ab. Die zumindest dem 14. Jahrhundert bekannte Lage wurde lange Zeit unterschätzt. Erst nach einem Besitzwechsel im Jahre 1835 an das Haus Buhl wurde die Qualität voll ausgeschöpft.

Bild: VDP - Verband deutscher Prädikatsweingüter
Die nach Süden bis Südosten ausgerichteten Weinberge in 120 bis 175 Meter Seehöhe mit 10 bis 25% Hangneigung umfassen 18 Hektar Rebfläche. Sie sind nach Westen durch den Rolandsberg und das Haardtgebirge windgeschützt. Die Böden bestehen aus Kalkmergel mit im Untergrund Kalksand und besitzen ein ausgezeichnetes Wasserspeicherungs-Vermögen. Hier werden hauptsächlich die Sorten Spätburgunder (Pinot Noir) und Riesling kultiviert. Anteile an der Lage haben zum Beispiel die Weingüter Christmann Arnold, Ohler Johann und Weik Bernd.
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Prof. Dr. Walter Kutscher
Lehrgangsleiter Sommelierausbildung WIFI-Wien