Bezeichnung (auch Invertose) für das Gemisch aus Glucose (Traubenzucker), Fructose (Fruchtzucker) und einem geringen Rest an Saccharose (Haushaltszucker). Es entsteht durch die Spaltung des Zweifachzuckers Saccharose mittels des namensgebenden Enzyms Invertase - ein Vorgang, der als Hydrolyse oder Inversion bezeichnet wird.
Invertzucker kommt in natürlicher Form im Bienenhonig vor. Im Gegensatz zu gewöhnlichem Haushaltszucker neigt er nicht zur Kristallbildung und zieht Feuchtigkeit an. Seine Konsistenz hängt vom Anteil der enthaltenen Fructose ab. Je höher dieser ist, desto flüssiger bleibt das Gemisch, da Fructose nicht kristallisiert.
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Thomas Götz
Weinberater, Weinblogger und Journalist; Schwendi