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Juhfark

Die weiße Rebsorte stammt aus Ungarn. Synonyme sind Bacso, Balana, Balatoni Szoeloe, Budai Goher, Fehérfrankos, Fehérszölö, Hosszunyelü, Jufarco, Juhfarku, Lämmerschwanz, Mohacsi, Mustafer, Ovis, Ovisse, Sarboros, Sárfehér, Schweifler, Silberweiß, Tarpai und Vilagos. Der Name leitet sich von der langgestreckten Zylinderform der Trauben ab. Die Abstammung ist noch unklar, weil drei DNA-Analysen drei verschiedene DNA-Profile ergeben haben. Sie darf trotz scheinbar darauf hinweisender Synonyme bzw. morphologischer Ähnlichkeiten nicht mit den Sorten Csomorika (Lämmerschwanz), Hosszunyelü, Mustoasă de Măderat (Mustafer) oder Sárfehér verwechselt werden. Die mittel reifende, ertragreiche Rebe ist anfällig für Botrytis und Falschen Mehltau und empfindlich gegen winterlichen Frost. Sie erbringt säurebetonte, rustikale Weißweine. Die Sorte war in Ungarn und auch im Burgenland (Österreich) im 19. Jahrhundert vor der Reblaus stark verbreitet. Heute wird sie vor allem im Bereich Somló nördlich des Plattensees (Balaton) angebaut und oft mit Furmint und Olaszrizling (Welschriesling) verschnitten. Im Jahre 2010 wurden in Ungarn 186 Hektar Rebfläche erfasst (Kym Anderson).

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