Diese schwache, instabile Säure mit einem säuerlichen Geschmack ist eine chemische Verbindung von Kohlendioxid mit Wasser. Trotz Anteil von Kohlenstoff wird sie zu den anorganischen Säuren gezählt. Das Gas Kohlendioxid ist gut löslich im Wasser und reagiert zu einem geringen Anteil (etwa 0,2 %) zu Kohlensäure. Sie ist daher in jedem Wein in geringen Mengen (bis etwa 1 g/l) und in Schaumwein (Sekt, Champagner) in deutlich höherer Konzentration (bis zu 6 g/l) enthalten. Der weitaus größte Teil mit über 99 % ist jedoch das im Wein gelöste Kohlendioxid.
Oft wird umgangssprachlich die Bezeichnung Kohlensäure auch in der Fachliteratur ungenau für Kohlendioxid verwendet. So spricht man zum Beispiel bei Schaumwein von Kohlensäuredruck und nicht von Kohlendioxiddruck. Die Perlen gelten als wichtiger Hinweis auf die Qualität eines Schaumweines, das Kriterium ist die Perlfähigkeit.
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Es gibt unübersichtlich viele Quellen im Web, bei denen man sich Wissen über Wein aneignen kann. Doch keine hat den Umfang, die Aktualität und die Richtigkeit der Informationen des Lexikons von wein.plus. Ich benutze es regelmäßig und verlasse mich darauf.
Sigi Hiss
freier Autor und Weinberater (Fine, Vinum u.a.), Bad Krozingen