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Korkmotte

Der Falter (Nemapogon cloacellus) wird 7,5 Millimeter lang und hat eine Flügelspannweite von 10 bis 14 Millimeter. Das Insekt legt seine Eier gerne an feuchten Stellen im Weinkeller ab. Wenn dies auf einem Korken erfolgt, wird dieser von der geschlüpften Raupe (auch Korkwurm genannt) angefressen und dadurch undicht, was in der Folge (neben Schimmelpilz) Oxidation des Weines bis hin zum Auslaufen bewirkt. Möglich ist auch eine Geschmacks-Beeinträchtigung des Weines durch Schimmelpilze, Bakterien und Milben, die sich auf den von Kot durchsetzten Korkkrümel-Gespinsten ansiedeln und durch den undicht gewordenen Korken in die Flasche gelangen. Dadurch kann dann auch der Weinfehler Schimmelgeschmack entstehen. Man erkennt den Befall durch die Raupe selbst am Korken oder an zerfressenem Korken bzw. an Korkbröseln oder am Boden. Unbefallene Flaschen kann man schützen, indem man den Kork mit Dokumenten-Siegellack überzieht. Guten Schutz gibt es durch Verwendung von Flaschen-Kapseln. Man kann die Korkmotte auch durch biologische Mottenfallen bekämpfen.

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Prof. Dr. Walter Kutscher

Früher benötigte man eine Fülle an Lexika und Fachliteratur, um im vinophilen Berufsleben up to date zu sein. Heute gehört das Weinlexikon von wein.plus zu meinen besten Helfern, und es darf zu Recht als die „Bibel des Weinwissens“ bezeichnet werden.

Prof. Dr. Walter Kutscher
Lehrgangsleiter Sommelierausbildung WIFI-Wien

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gemacht mit von unserem Autor Norbert Tischelmayer. Über das Lexikon

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