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Lesehof

Besonders in Österreich gebräuchliche Bezeichnung für eine bis ins späte Mittelalter übliche Kellerei bzw. Anwesen, an die reine Traubenbauern ihre Weintrauben anlieferten, die dann dort zu Wein weiterverarbeitet wurden. Im weiteren Sinne sind diese als Vorgänger der Winzergenossenschaften (Genossenschaftskellereien) zu verstehen. Zumeist wurden sie von Mönchsorden betrieben (siehe dazu unter Kirche). Besonders in Niederösterreich gab es viele davon. Am Standort solcher Lesehöfe residieren heute zum Beispiel die Weingüter Gritsch Mauritiushof, Holzapfel Karl, Jurtschitsch, Kartäuserhof und Tegernseerhof (alle Wachau), sowie Mantlerhof, Nigl Martin, Stagård und Vorspannhof Mayr (alle Kremstal).

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Andreas Essl

Das Glossar ist eine monumentale Leistung und einer der wichtigsten Beiträge zur Vermittlung von Weinwissen. Unter all den Lexika, die ich zum Thema Wein verwende, ist es mit Abstand das wichtigste. Das war vor zehn Jahren so und hat sich seither nicht verändert.

Andreas Essl
Autor, Modena

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