wein.plus
ACHTUNG
Sie nutzen einen veralteten Browser und einige Bereiche arbeiten nicht wie erwartet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser.

Anmelden Mitglied werden

Lesehof

Besonders in Österreich gebräuchliche Bezeichnung für eine bis ins späte Mittelalter übliche Kellerei bzw. Anwesen, an die reine Traubenbauern ihre Weintrauben anlieferten, die dann dort zu Wein weiterverarbeitet wurden. Im weiteren Sinne sind diese als Vorgänger der Winzergenossenschaften (Genossenschaftskellereien) zu verstehen. Zumeist wurden sie von Mönchsorden betrieben (siehe dazu unter Kirche). Besonders in Niederösterreich gab es viele davon. Am Standort solcher Lesehöfe residieren heute zum Beispiel die Weingüter Gritsch Mauritiushof, Holzapfel Karl, Jurtschitsch, Kartäuserhof und Tegernseerhof (alle Wachau), sowie Mantlerhof, Nigl Martin, Stagård und Vorspannhof Mayr (alle Kremstal).

Stimmen unserer Mitglieder

Markus J. Eser

Die Nutzung des Lexikons ist nicht nur zeitsparend, sondern auch äußerst komfortabel. Zudem ist die Aktualität der Informationen perfekt.

Markus J. Eser
Weinakademiker und Herausgeber „Der Weinkalender“

Das größte Weinlexikon der Welt

26.439 Stichwörter · 47.020 Synonyme · 5.321 Übersetzungen · 31.772 Aussprachen · 209.585 Querverweise
gemacht mit von unserem Autor Norbert Tischelmayer. Über das Lexikon

Veranstaltungen in Ihrer Nähe

PREMIUM PARTNER