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Lesehof

Besonders in Österreich gebräuchliche Bezeichnung für eine bis ins späte Mittelalter übliche Kellerei bzw. Anwesen, an die reine Traubenbauern ihre Weintrauben anlieferten, die dann dort zu Wein weiterverarbeitet wurden. Im weiteren Sinne sind diese als Vorgänger der Winzergenossenschaften (Genossenschaftskellereien) zu verstehen. Zumeist wurden sie von Mönchsorden betrieben (siehe dazu unter Kirche). Besonders in Niederösterreich gab es viele davon. Am Standort solcher Lesehöfe residieren heute zum Beispiel die Weingüter Gritsch Mauritiushof, Holzapfel Karl, Jurtschitsch, Kartäuserhof und Tegernseerhof (alle Wachau), sowie Mantlerhof, Nigl Martin, Stagård und Vorspannhof Mayr (alle Kremstal).

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Dominik Trick

Das wein.plus-Lexikon ist ein umfangreiches, fachlich sehr gut recherchiertes Nachschlagewerk. Jederzeit und überall verfügbar, ist es ein unverzichtbarer Bestandteil für den Unterricht geworden, das gleichermaßen von Studierenden und mir genutzt wird. Überaus empfehlenswert!

Dominik Trick
Technischer Lehrer, staatl. geprüfter Sommelier, Hotelfachschule Heidelberg

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