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Maratheftiko

Die rote Rebsorte stammt aus Zypern. Synonyme sind Aloupostaphylo, Bambakada, Bambakina, Maratheftico, Marathefticon, Maratheftikon, Marathophiko, Mavrospourtiko, Pambakada, Pambakina, Pampakia, Vambakadha, Vambakina, Vamvacada und Vamvakada. Die Sorte wurde erstmals im Jahre 1893 vom französischen Ampelographen Pierre Mouillefert erwähnt. Der Name leitet sich wahrscheinlich vom Marathasa-Tal im Troodos-Gebirge ab. Gemäß im Jahre 2005 erfolgten DNA-Analysen besteht eine nahe Verwandtschaft zur Sorte Aspro X. Die spät reifende Rebe ist anfällig für Echter Mehltau, jedoch widerstandsfähig gegen sonstige Krankheiten. Es handelt sich um eine rein weibliche Rebsorte, weshalb sie früher zwecks Verbesserung der Bestäubung häufig abwechselnd in Reihen gemischt mit den beiden Sorten Mavro und Spourtiko angebaut wurde. Erst zuletzt wurden auch sortenreine Flächen angelegt. Eine Eigenart der Resborte ist, dass nach der Blüte viele Triebe abfallen und später wieder nachwachsen. Dadurch entstehen Trauben mit unterschiedlicher Reife. Die Rebe erbringt farbkräftige Rotweine mit bei entsprechendem Ausbau Alterungspotential, die hauptsächlich als Verschnitt verwendet werden. Die Anbaufläche im Jahre 2010 betrug 152 Hektar; im Jahre 2016 wurde kein Bestand ausgewiesen (Statistik Kym Anderson).

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