Der französische Botaniker und Naturforscher François André Michaux (1746-1802) beschäftigte sich mit botanischen Studien, die er auf Reisen in England, Frankreich und Spanien durchführte. Im Auftrag der französischen Regierung begab er sich auf eine botanische Mission nach Persien und kehrte mit einem umfangreichen Herbarium zurück.

Der französische König Ludwig XVI. (1754-1793) schickte ihn 1785 in die USA, um dort nach für Frankreich wichtigen Pflanzen zu suchen. Im Jahre 1786 errichtete er in Charleston (North Carolina) einen Stützpunkt in Form eines Gartens, von dem aus er viele Expeditionen in verschiedene Gegenden Nordamerikas unternahm und zahlreiche Pflanzen beschrieb und benannte. Michaux sammelte viele Pflanzen und Samen und schickte sie nach Frankreich. Gleichzeitig führte er auch viele Pflanzen aus aller Welt in Amerika ein, darunter den Ginkgo-Baum.
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Thomas Götz
Weinberater, Weinblogger und Journalist; Schwendi