Bezeichnung für bestimmte zelluläre Strukturen, die in den Zellen aller höheren Lebewesen vorkommen (grch. mitos = Faden, chondrion = Körnchen). Sie gelten als Nachfahren eigenständiger, aerober (Gegenwart von Sauerstoff) Bakterien, die im Zuge der Endosymbiose in tierische und pflanzliche Vorläuferzellen aufgenommen wurden. Hinweise darauf sind neben der eigenen DNA auch Gemeinsamkeiten in Struktur, Größe und Funktion.
Ihre Hauptaufgabe ist die Bereitstellung von Energie in Form von ATP (Adenosintriphosphat) durch oxidative Zellatmung. Dabei wird Zucker mit Hilfe von Sauerstoff zu Kohlendioxid und Wasser abgebaut. Dieser Vorgang stellt das funktionale Gegenstück zur Photosynthese in den Chloroplasten dar. Die dafür nötigen genetischen Informationen sind in der sogenannten mitochondrialen DNA gespeichert, die Bestandteil der Mitochondrien ist.
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Prof. Dr. Walter Kutscher
Lehrgangsleiter Sommelierausbildung WIFI-Wien