Eine der sechs Gemeinden (neben Listrac-Médoc, Margaux, Pauillac, Saint-Estèphe und Saint-Julien) innerhalb des französischen Bereiches Haut-Médoc in der Region Bordeaux, die eigenständige Appellationen sind und den Gemeindenamen auf dem Flaschenetikett tragen dürfen. Die Bezeichnung (auch Moulis-en-Médoc) leitet sich von den vielen früher hier betriebenen Wind- und Wassermühlen für die Vermahlung von Getreide ab.
Die Weinberge umfassen rund 600 Hektar Rebfläche. Der Bereich bildet einen zwölf km langen und bis zwei Kilometer breiten, von Südwesten nach Nordosten verlaufenden Streifen zwischen Margaux und Saint-Julien. Der vorherrschende Boden besteht aus abgelagertem Kiesgestein auf einer sandigen Lehmschicht. Der Bereich liegt etwas weiter zurück von der Gironde und ist deshalb frostgefährdet auf Grund des schwächeren Temperaturausgleichs durch den Fluss.
![]()
Das Lexikon von wein.plus ist für mich die umfangreichste und beste Informationsquelle über Wein, die es derzeit gibt.
Egon Mark
Diplom-Sommelier, Weinakademiker und Weinberater, Volders (Österreich)