Bezeichnung (nodös = knotig) für gallenartige, gelbliche und 2 bis 4 Millimeter große Knoten in vogelschnabelähnlicher Form an Pflanzen, wie sie auch der Weinrebe auftreten können. Sie bilden sich an den jungen, noch unverholzten Wurzeln. Alle nicht gegen die Reblaus resistenten Rebenspezies reagieren nach einem Anstich des Schädlings mit Gewebewucherungen in Form von Nodositäten und Tuberositäten (Geschwulste an älteren Wurzeln).

Ein Reblausbefall kann durch die Stresssituation Wachstum, Funktion und Leistungsfähigkeit der Wurzeln beeinträchtigen und als Sekundäreffekt den Befall mit Mikroorganismen wie Bakterien und Viren begünstigen. Außerdem können die Anschwellungen nach Sekundärbefall mit Pilzen in Fäulnis übergehen und zum Absterben der Wurzeln führen. Nodositäten sind aber in der Regel gegenüber den gefährlicheren Tuberositäten relativ ungefährlich.
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Lothar Lindner
Innsbruck