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Offizierswein

Im Wien (Österreich) des 18. Jahrhunderts verwendete man die Qualitätsstufen Herrschaftswein (beste Qualität), Offizierswein (gute Qualität) und Soldatenwein (einfache Qualität). Dies erfolgte selbstverständlich nicht auf Basis analytischer Verfahren, sondern auf Grund der Herkunft und einer Verkostung. Die Weine aus der Umgebung Wiens (Wienergebirg) galten in einer fünfstufigen Skala als die besten, die Weine aus der Wachau (sic) als minderste Weine der letzten (fünften) Stufe. Der Herrschaftswein wurde nur an der Hoftafel kredenzt. Der Offizierswein wurde auch als Messwein verwendet. Die Mannschaft der Hofburgwache (Hofburg = Herrscherhaus in Wien) erhielten pro Tag und Mann ein halbes Maß Soldatenwein. Der Wein für das einfache Volk war einfachsten Zuschnitts, der gar nicht in Rotwein oder Weißwein unterschieden wurde, sondern eine bunte Mischung unterschiedlichster Herkunft und Rebsorten war. Häufig war dies auch nur ein aus den Pressrückständen erzeugter Tresterwein. Siehe auch unter Spezialweine.

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Dr. Christa Hanten

Für meine langjährige Tätigkeit als Lektorin mit wein-kulinarischem Schwerpunkt informiere ich mich bei Spezialfragen immer wieder gern im Weinlexikon. Dabei führt spontanes Lesen und das Verfolgen von Links oft zu spannenden Entdeckungen in der weiten Welt des Weins.

Dr. Christa Hanten
Fachjournalistin, Lektorin und Verkosterin, Wien

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