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olfaktorisch

Bezeichnung (wörtlich übersetzt „den Riechnerv betreffend“) für die Wahrnehmung des Geruchs (Olfactus) über die Rezeptoren in der Nase im Gegensatz zum Wahrnehmen des Geschmacks über die Zunge und den Gaumen. Der Riechnerv (lat. Nervus olfactorius) ist der erste und kürzeste der insgesamt 12 Hirnnerven. Er ist für die Weiterleitung der Riecheindrücke von der beim Menschen zwei Mal briefmarkengroßen Riechschleimhaut (2 x 5 cm²) im oberen Nasenhöhlen-Bereich mit 20 Millionen Riechzellen (Rezeptoren) zur primären Riechrinde im Großhirn verantwortlich.

Geruch - Kop und Graphik olfaktorisches System

Olfaktorisches System: A = Riechkolben, B = Siebbein, C = Riechepithel (Riechschleimhaut); 1 = Geruchsrezeptor (Duftstoff-Aufnahme), 2 = Riechknäuel (Glomerulus, Signal-Bündelung), 3 = Mitralzelle (Weiterleitung zum Gehirn)

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Egon Mark

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Egon Mark
Diplom-Sommelier, Weinakademiker und Weinberater, Volders (Österreich)

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