Bezeichnung für funktionell unterscheidbare Zellbereiche, die jeweils eine bestimmte Aufgabe erfüllen. Sie kommen bei allen Eukaryoten vor, also bei Lebewesen mit echtem Zellkern. Dazu zählen beispielsweise Menschen, Tiere, Pflanzen, Pilze und Algen. Auch nicht membranumhüllte Zellstrukturen wie Ribosomen werden hier aufgrund ihrer spezialisierten Funktion als Organellen mitgezählt, obwohl sie in der engen Definition manchmal davon ausgeschlossen werden. Organellen übernehmen innerhalb der Zelle spezialisierte Aufgaben und lassen sich in ihrer Funktion mit den Organen (z. B. Herz, Leber, Lunge, Niere, Magen) im menschlichen Körper vergleichen.
Die schematische Darstellung zeigt 13 zentrale Bestandteile einer Pflanzenzelle, die als Organellen bezeichnet werden. Es handelt sich um strukturell abgrenzbare, meist membranumhüllte Bereiche innerhalb der Zelle mit jeweils speziellen Funktionen. Nur in vier davon ist DNA enthalten; das sind die Chloroplasten (1), die Mitochondrien (2), die Amyloplasten (4) und der Zellkern (5). Über 99% der gesamten Erbinformation befindet sich im Zellkern. Die Größe bzw. der Umfang der Organellen in der Graphik entspricht nicht ihrer tatsächlichen Bedeutung oder ihrem DNA-Gehalt.
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Thomas Götz
Weinberater, Weinblogger und Journalist; Schwendi