Der Begriff (grch. lēptós „fassbar, begreiflich“, das heißt „erregend auf ein Sinnesorgan“ oder „Sinne und Organe berührend“) bezieht sich auf die Gesamtheit der Sinneseindrücke ohne technische oder sonstige Hilfsmittel, die durch Sinneswahrnehmung (Schmecken, Riechen, Sehen, Hören und Fühlen) erzeugt werden. In der Lebensmittel- und Produktbewertung wird „organoleptisch“ oft verwendet, um die Wahrnehmung von Eigenschaften wie Geschmack, Geruch, Textur und Farbe zu beschreiben. Es ist ein spezifischer Begriff, der typischerweise in der Qualitätssicherung, der Lebensmittelwissenschaft und der Pharmazie verwendet wird, um ein Produkt zu bewerten.
Die Begriffe „organoleptisch“ und „sensorisch“ werden oft synonym verwendet, jedoch ist „sensorisch“ umfassender. Während „organoleptisch“ sich speziell auf die Wahrnehmung von Geruchs-, Geschmacks-, Textur- und Farbeigenschaften bezieht, umfasst die Sensorik die Analyse und Bewertung aller Sinneseindrücke.
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Thorsten Rahn
Restaurantleiter, Sommelier, Weindozent und Autor; Dresden