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oxidativer Ausbau

Bezeichnung für die Ausbaumethode, mit der man bei der Weinbereitung in kontrollierter und dosierter Form einen stärkeren Kontakt mit Sauerstoff bzw. sogar Oxidation zulässt. Dies erfolgt je nach gewünschtem Weinstil bei unterschiedlichen Stadien der Weinbereitung. Das Ergebnis ist sehr stark von Zeitpunkt und Sauerstoffmenge abhängig. Gefördert wird dies auch durch geringes bis kein Schwefeln und Verzicht auf Schönen und Filtration. Dadurch werden durch Veresterung die Flaschenreifung bzw. Alterung beeinflusst und Farbe, Geruch und Geschmack des Weines verändert. In der Regel resultieren körperreiche und langlebige Weine mit oft aber nicht zwingend süßerem Geschmack. Charakteristisch für solche Weine ist ein typisch nussiger Ton (Haselnuss, Walnuss). Bei stärkerer Ausprägung wird dies als Weinfehler gewertet; siehe dazu unter Alterston.

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Dr. Edgar Müller

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Dr. Edgar Müller
Dozent, Önologe und Weinbauberater, Bad Kreuznach

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