Nach dem französischen Chemiker Louis Pasteur (1822-1895) benanntes Verfahren zur Abtötung von krankheits- oder verderbungsauslösenden Mikroorganismen in Flüssigkeiten bzw. Lebensmitteln. Pasteur konnte damit ein großes Problem der Winzer lösen. Die abgefüllten Weine waren in der Flasche oft nicht stabil. Es kam immer wieder zu Nachgärungen oder die Weine bekamen einen Essig- oder Milchsäurestich. Durch Erhitzung auf hohe Temperaturen können Hefen, Bakterien (z. B. Milchsäure, Essigsäure, Listerien, Salmonellen) und Schimmelpilze abgetötet und damit die Produkte steril und haltbar gemacht werden. Bestimmte Mikroorganismen erfordern aber höhere Temperaturen.
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Thomas Götz
Weinberater, Weinblogger und Journalist; Schwendi